top of page

Sanierung einer stark durchfeuchteten Tiefgarage

  • 16. Feb.
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 8. Juli

Bauadresse: Haymerlegasse 5, 1160 Wien


Bei diesem Fallbeispiel wurde eine stark durchfeuchtete Tiefgarage betrachtet. Über längere Zeit war es zu Wassereintritt gekommen, wodurch Wand-, Boden- und Deckenbereiche deutlich belastet waren. Solche Schäden können die Nutzung, die Dauerhaftigkeit der Bausubstanz und langfristig auch die Sicherheit des Bauwerks beeinträchtigen.

Tiefgaragen sind aufgrund ihrer Lage und Nutzung besonders anfällig für Feuchtebelastungen. Drückendes Wasser, undichte Fugen, Risse, mangelhafte Entwässerung oder geschädigte Abdichtungen können dazu führen, dass Feuchtigkeit dauerhaft in Bauteile eindringt.


Ausgangssituation

Die betroffenen Bereiche zeigten deutliche Durchfeuchtung, sichtbare Feuchtespuren und Schäden an Oberflächen. Bei solchen Schadensbildern ist es wichtig, nicht nur die sichtbaren Folgen zu behandeln, sondern die Ursachen der Feuchtigkeit fachlich einzuordnen.

Im Mittelpunkt der Betrachtung standen daher die Ursachen der Durchfeuchtung, die Belastung der Bausubstanz sowie mögliche Maßnahmen zur Reduktion des Wassereintritts.


Fachliche Analyse

Vor einer Sanierung sollten bei Tiefgaragen insbesondere Risse, Fugen, Wand-Boden-Anschlüsse, Deckenbereiche und vorhandene Abdichtungen überprüft werden. Auch Salzbelastung, Materialzustand und die Nutzung des Bauwerks spielen eine wichtige Rolle.

Eine nachhaltige Sanierung hängt davon ab, ob die gewählten Maßnahmen zum konkreten Schadensbild passen und langfristig mit der vorhandenen Bausubstanz verträglich sind.


Mögliche Sanierungsmaßnahmen

Bei solchen Schadensbildern können mineralische Abdichtungssysteme eine mögliche Sanierungsoption darstellen. Entscheidend sind jedoch immer eine objektbezogene Analyse, die Prüfung der vorhandenen Bausubstanz und eine fachgerechte Ausführung.

Ziel einer solchen Maßnahme ist es, den Wassereintritt zu reduzieren, geschädigte Bereiche zu stabilisieren und die langfristige Funktion der Tiefgarage zu unterstützen. Dabei sollten Abdichtung, Materialverträglichkeit und Feuchteregulierung gemeinsam betrachtet werden.


Bedeutung für die Bauwerkserhaltung

Das Fallbeispiel zeigt, dass Tiefgaragen aufgrund ihrer Lage, Nutzung und Feuchtebelastung besonders sorgfältig beurteilt werden müssen. Eine rein oberflächliche Behandlung reicht oft nicht aus, wenn die Ursache des Wassereintritts weiterhin besteht.

Für die gemeinnützige Arbeit des Österreichischen Bauschutz Instituts ist dieses Thema relevant, weil es grundlegende Fragen der Abdichtung, Feuchtesanierung und Bauwerkserhaltung verständlich macht. Ziel ist es, Orientierung zu geben und das Bewusstsein für nachhaltige, materialgerechte und langfristig wirksame Sanierungsentscheidungen zu stärken.


Fazit

Die Sanierung einer stark durchfeuchteten Tiefgarage erfordert eine sorgfältige Analyse der Ursachen, der vorhandenen Bausubstanz und der möglichen Sanierungswege. Ziel ist eine dauerhafte, materialverträgliche und nachhaltige Lösung, nicht nur eine kurzfristige optische Verbesserung.


Projektdaten

Schadensbild: stark durchfeuchtete Tiefgarage, Wassereintritt, Feuchtespuren und geschädigte Oberflächen

Eingesetzte Maßnahmen: fachliche Analyse, Vorbereitung der betroffenen Bereiche, mineralische Abdichtung und Sanierung geschädigter Bauteile

Ziel der Maßnahme: Reduktion des Wassereintritts und langfristige Erhaltung der Bausubstanz


 
 
bottom of page