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Mauertrockenlegung und Innenabdichtung eines durchfeuchteten Mauerwerks

  • 11. März
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 12. März

Projektadresse: Römerstraße, 6900 Bregenz


Bei diesem Projekt wurde ein Gebäude saniert, dessen Mauerwerk durch kapillar aufsteigende Feuchtigkeit stark belastet war. Die Feuchtigkeit stieg in den betroffenen Wandbereichen im Durchschnitt zwischen 0,5 und 1,5 Metern über dem Boden auf. Solche Schäden führen zu feuchten Wandoberflächen, beschädigten Putzschichten sowie langfristigen Beeinträchtigungen der Bausubstanz.


Durchgeführte Maßnahmen

Zu Beginn der Arbeiten wurden die betroffenen Bereiche vorbereitet. Wände und empfindliche Bauteile im Gebäude wurden abgedeckt, während der Fußboden mit einer Abdichtung geschützt wurde, um Verschmutzungen während der Arbeiten zu vermeiden.

Anschließend wurden beschädigte und lose Putzschichten entfernt, sodass das darunterliegende Mauerwerk vollständig freigelegt werden konnte.

Im nächsten Schritt wurde entlang der Wände eine Rille in den Boden geschnitten, um diesen später zu isolieren und damit die kapillare Feuchtigkeitsaufnahme aus dem Bodenbereich zu reduzieren.

Daraufhin wurden mineralische Abdichtungsmörtel aufgetragen. Dabei kamen die Produkte NCT CRYSTAL und NCT CEM zum Einsatz, die auf das freigelegte Mauerwerk aufgesprüht und anschließend verspachtelt wurden, sodass eine Schichtstärke von etwa 1 cm erreicht wurde. Die Materialien dringen in die Porenstruktur des Mauerwerks ein und verhindern die Aufnahme von Feuchtigkeit.

Nach etwa einer Woche wurde zusätzlich ein thermoisolierender Glättmörtel (NCT THERMO-LIME) aufgebracht. Dieser Mörtel trocknet nicht nur, sondern isoliert auch thermisch und sorgt für ein gleichmäßiges und ästhetisches Erscheinungsbild der sanierten Wandflächen.

Nach dem Trocknen des Mörtels wurden die Wandflächen mehrmals verspachtelt, geglättet und geschliffen, um ein einheitliches Oberflächenbild zu erreichen.

Abschließend wurden die Wände mit einer thermoreflektierenden Beschichtung (NCT ISOTHERM) versehen. Diese enthält mikroskopische Aerogel-Partikel, die Wärmeverluste reduzieren und gleichzeitig eine Reflexion von Infrarotstrahlung ermöglichen. Die Beschichtung wurde in drei Schichten mit einer Gesamtdicke von etwa 1 mm aufgetragen und ist sowohl für Innen- als auch für Außenbereiche geeignet.

Durch die Kombination der mineralischen Abdichtungssysteme mit der thermoreflektierenden Beschichtung kann eine deutliche Verbesserung der Wärmedämmwirkung erreicht werden.

Nach Abschluss der Arbeiten wurden die Baustelle sowie alle behandelten Flächen gereinigt.

Projektdaten

Projektadresse: Römerstraße, 6900 Bregenz

Dauer der Arbeiten: 10 Tage

Projektkosten: 26.000 Euro


Das Projekt wurde ebenfalls verfilmt, klicken Sie hier um das Video dazu zu sehen:



 
 
 

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